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CO2 verschmutzt die Umwelt und könnte weitreichende Folgen in der Meeres-Flora und Fauna haben
(Bild: ddp)
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Wenn die Versauerung der Meere auch in Zukunft anhält, könnte es in einigen Gebieten zu einem deutlichen Rückgang von pflanzlichem Plankton kommen, der Nahrungsgrundlage vieler Meerestiere. Das haben US-Forscher in Laborversuchen herausgefunden. Ihre Befürchtungen basieren auf der Beobachtung, dass sich die winzigen Algen in saurem Wasser mit der Aufnahme von Eisen schwerer tun. Da die Algen diesen Mineralstoff für ihr Wachstum benötigen, erwarten die Wissenschaftler besonders in ohnehin eisenarmen Gewässern eine Verminderung des Planktons. Das hätte weitreichende Folgen, da sich nahezu alle Meeresbewohner von den winzigen Lebewesen ernähren – einige direkt, andere indirekt über die Nahrungskette, berichten die Forscher um Dalin Shi von der Princeton University.
Der pH-Wert von Meerwasser ist seit der Industrialisierung gesunken und beträgt heute je nach Region zwischen 8,4 und 7,5. Um zu untersuchen, wie sehr sich der pH-Wert auf die Eisenaufnahme durch die Algen auswirkt, setzten die Forscher diese unterschiedlichen Bedingungen aus. Dafür füllten sie zunächst Bassins mit eisenreichem Wasser mit pH-Werten zwischen 8,6 und 7,7. Da Eisen in unterschiedlichen chemischen Formen und mit unterschiedlichen Bindungspartnern vorkommt, ermittelten sie zudem den Gehalt an für die Algen verwertbarem Eisen im Wasser. Dann siedelten die Forscher in den unterschiedlichen Ozean-Modellen vier verschiedene Phytoplankton-Arten an und kontrollierten in regelmäßigen Abständen, wie viel Eisen die winzigen Organismen verputzt hatten. |