21. Januar 2010

E.ON gründet Joint Venture zur CO2-Reduzierung

erneuerbare_energien_die_zukunft_ddp

Erneuerbare Energien sind die Zukunft und der “CO2-Markt” wächst weiter (Bild: ddp)

Der Energiekonzern E.ON und Masdar aus Abu Dhabi gründen ein Gemeinschaftsunternehmen. Das Joint Venture soll Projekte zur Reduzierung von CO2-Emissionen entwickeln, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten. Masdar ist eine Initiative des Emirats Abu Dhabi zur Entwicklung Erneuerbarer Energien.

E.ON Masdar Integrated Carbon soll seinen Hauptsitz in Abu Dhabi haben und vom Wachstum im CO2-Markt profitieren. Das Unternehmen wolle Projekte zur CO2-Reduktion im Mittleren Osten, Afrika und Asien entwickeln, finanzieren und durchführen. Laut Mitteilung stieg das Handelsvolumen im CO2-Markt im vergangenen Jahr um 68 Prozent auf 117 Milliarden Euro.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5/5 (2 Votes)
Loading ... Loading ...

20. Januar 2010

Greenpeace: Sofortige Schließung von ASSE gefordert

asse_faesser_radioaktivem_abfall_ddp

Hundert-Tausende Fässer mit radioaktivem Abfall lagern bisher im undichten Endlager Asse II
(Bild: ddp)

Die Umweltorganisation Greenpeace fordert die vollständige Rückholung des Atommülls aus dem havarierten Endlager Asse II. Von allen drei Optionen für den künftigen Umgang mit dem einsturzgefährdeten Salzstock, die dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zur Wahl stehen, bietet nur die Rückholung des Mülls Langzeitsicherheit für Bevölkerung und Umwelt. Laut Greenpeace ist die Bergung technisch machbar und hauptsächlich eine Frage der Finanzierung. Für Arbeiter und Bevölkerung fordert Greenpeace höchste Sicherheitsstandards bei der Rückholung der 126.000 Atommüllfässer.

“Das marode Endlager Asse ist eine Bombe, an der die Lunte bereits brennt”, sagt Heinz Smital, Atomphysiker bei Greenpeace. “Niemand weiß genau, welcher Atommüll in der Asse lagert und wie viel. Klar ist aber, dass die Asse mit Wasser voll läuft und die lecken Atommüllfässer früher oder später das Trinkwasser in der Region radioaktiv verseuchen werden. Daher gibt es zur Bergung des gesamten Mülls keine Alternative.”

Weitere Optionen im Umgang mit der Asse sind neben der Rückholung des Atommülls die Vollverfüllung des Bergwerks mit Spezialbeton und anschließende Flutung mit Magnesiumchlorid oder die Umlagerung des Mülls unter Tage in neue Bohrlöcher. Bei beiden Optionen bliebe der Atommüll im absaufenden Bergwerk und würde früher oder später das Grundwasser radioaktiv verseuchen.

weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5/5 (1 Votes)
Loading ... Loading ...

19. Januar 2010

Kohlendioxid gefährdet Plankton – Versauerung könnte zum Rückgang der Organismen führen

co2_als_klimakiller_fuer_plankton_ddp

CO2 verschmutzt die Umwelt und könnte weitreichende Folgen in der Meeres-Flora und Fauna haben
(Bild: ddp)

Wenn die Versauerung der Meere auch in Zukunft anhält, könnte es in einigen Gebieten zu einem deutlichen Rückgang von pflanzlichem Plankton kommen, der Nahrungsgrundlage vieler Meerestiere. Das haben US-Forscher in Laborversuchen herausgefunden. Ihre Befürchtungen basieren auf der Beobachtung, dass sich die winzigen Algen in saurem Wasser mit der Aufnahme von Eisen schwerer tun. Da die Algen diesen Mineralstoff für ihr Wachstum benötigen, erwarten die Wissenschaftler besonders in ohnehin eisenarmen Gewässern eine Verminderung des Planktons. Das hätte weitreichende Folgen, da sich nahezu alle Meeresbewohner von den winzigen Lebewesen ernähren – einige direkt, andere indirekt über die Nahrungskette, berichten die Forscher um Dalin Shi von der Princeton University.

Der pH-Wert von Meerwasser ist seit der Industrialisierung gesunken und beträgt heute je nach Region zwischen 8,4 und 7,5. Um zu untersuchen, wie sehr sich der pH-Wert auf die Eisenaufnahme durch die Algen auswirkt, setzten die Forscher diese unterschiedlichen Bedingungen aus. Dafür füllten sie zunächst Bassins mit eisenreichem Wasser mit pH-Werten zwischen 8,6 und 7,7. Da Eisen in unterschiedlichen chemischen Formen und mit unterschiedlichen Bindungspartnern vorkommt, ermittelten sie zudem den Gehalt an für die Algen verwertbarem Eisen im Wasser. Dann siedelten die Forscher in den unterschiedlichen Ozean-Modellen vier verschiedene Phytoplankton-Arten an und kontrollierten in regelmäßigen Abständen, wie viel Eisen die winzigen Organismen verputzt hatten.

weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 2.83/5 (6 Votes)
Loading ... Loading ...
« Vorherige Einträge   Nächste Einträge »
Wetter Schnellsuche
Anzeige