15. April 2010

Vulkan in Island: Hunderte auf der Flucht

 

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Auf dem Satellitenbild von Mittwoch (14.4.2010) um 15 Uhr sieht man die Rauchfahne des Vulkans im Südwesten Islands (Bild: NOAA)

 

Der gewaltige Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island hat die Sorge vor Hochwasser geschürt. Der Wasserstand in einem von dem Gletscher abfließenden Fluss war in kurzer Zeit um mehr als eineinhalb Meter gestiegen. Etwa 800 Anwohner wurden am Mittwoch in Sicherheit gebracht. Dampf und Rauch stiegen kilometerweit in die Höhe.

Der Luftverkehr über dem südlichen Island ist bis auf weiteres untersagt. In Großbritannien wurden die Flughäfen in Aberdeen, Edinburgh und Glasgow bereits geschlossen, mehrere weitere Flüge fielen aus. Auch in Dänemark und Norwegen mussten die Passagiere Flugausfälle und -behinderungen hinnehmen. Das große Problem für die Flugzeuge ist nicht die schlechte Sicht, sondern der Staub, der die Triebwerke beschädigt oder sogar ausfallen lassen kann.

Der Ausbruch war Forschern zufolge bis zu 20 Mal so stark wie der erste vor knapp vier Wochen.

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