19. März 2010

Was geschah am 19. März?

 

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Actionheld Bruce Willis wird heute 55. Jahre jung – Herzlichen Glückwunsch! (Bild: ddp)

 

- 1911 wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz erstmals der Internationale Frauentag begangen. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin hatte ein halbes Jahr zuvor auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines solchen Tages vorgeschlagen.

- 1932 wurde in Sydney die Harbour Bridge offiziell eingeweiht. Die Bogenbrücke ist die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen. Neben der Oper ist die Brücke das wohl berühmteste Wahrzeichen der Stadt.

- 1945 unterzeichnete der damalige Reichskanzler Adolf Hitler den so genannten „Nero-Befehl“ zur Zerstörung aller Sachwerte und Industrieanlagen in Deutschland. Aufgrund der bevorstehenden Kriegsniederlage sollte im Rahmen der „Taktik der verbrannten Erde“  alles zerstört werden, was dem vorrückenden Gegner irgendwie nützen könnte, wie Gleise, Straßen, Fahrzeuge etc. Die Zerstörung wurde jedoch nicht vollständig ausgeführt, da sich unter anderem Rüstungsminister Albert Speer widersetzte.

- 1964 wurde der Große-Sankt-Bernhard-Tunnel zwischen dem im Schweizer Kanton Wallis gelegenen Martigny und dem italienischen Aosta eröffnet. Auf einer Länge von 5,8 Kilometern unterquert er den Großen-Sank-Bernhard-Pass.

- 1986 fand das „größte Fußballspiel aller Zeiten statt“. Dabei trafen der FC Bayer 05 Uerdingen und die SG Dynamo Dresden im Viertelfinalrückspiel des Europapokals aufeinander. Das Hinspiel hatte Uerdingen in Dresden 2:0 verloren. Zur Halbzeit lagen sie dann mit 1:3 erneut zurück. Mit sechs Toren in der zweiten Halbzeit konnten Sie sich dann doch noch den Weg ins Halbfinale sichern – Dresden war ausgeschieden und Trainer Klaus Sammer wurde entlassen. Den Titel „größtes Fußballspiel aller Zeiten“ vergab die Fußballfachzeitschrift „11 Freunde“.

- 2010 feiern Geburtstag: die US-amerikanische Schauspielerin Glenn Close (63); der US-amerikanische Schauspieler Bruce Willis ( 55); das deutsche Fotomodell Nadja Auermann (39).

 

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Gasriese in fremden Sonnensystem entdeckt

 

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CoRoT-9b in künstlerischer Darstellung (Bild: ESO)

 

Mit kombinierten Beobachtungen des europäischen Satelliten CoRoT und dem HARPS-Instrument an der Europäischen Südsternwarte “ESO” in der chilenischem Atacamawüste ist es Astronomen zum ersten Mal gelungen, einen Exoplaneten, also einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, mit großer Genauigkeit zu analysieren und zu vermessen.

Der neu entdeckte Planet entpuppt sich als mäßig aufgeheizter Gasriese. Von der Erde aus betrachtet läuft CoRoT-9b einmal alle 95 Tage vor seinem sonnenähnlichen Mutterstern entlang, der sich in 1500 Lichtjahren Entfernung von der Erde im Sternbild Schlange befindet. Da der Planet für rund acht Stunden einen kleinen Teil des Sternlichts blockiert, konnte auf diese Weise der CoRoT-Satellit den Gasriesen nach 145 Beobachtungstagen im Sommer 2008 identifizieren. Ein internationales Team aus sechzig Astronomen untersuchte die Eigenschaften des extrasolaren Planeten nun mit großer Genauigkeit.

Der Exoplanet erinnert demnach stark an Planeten in unserem Sonnensystem: Er ist ungefähr so groß wie Jupiter, und seine Umlaufbahn entspricht in etwa der des Merkur. Messungen mit dem HARPS-Spektrografen am 3,6-Meter-Teleskop der ESO auf La Silla in Chile ermöglichten es den Wissenschaftlern um Hans Deeg vom Instituto de Astrofísica de Canarias auf Teneriffa schließlich, auch die Masse des Gasriesen zu bestimmen: etwa 80 Prozent der Jupitermasse.

 

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Mild, aber feucht

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Ein Stockentenpaar springt an den Landungsbrücken in Hamurg in die Elbe. Ihnen ist es egal, ob es regnet oder stürmt. (Bild: ddp) 

 

Milde Luft ist ja an für sich eine schöne Sache, es gibt nur einen Haken: Milde Luft kann viele Feuchtigkeit speichern und mitbringen. Und das ist heute der Fall.
Zwei fragwürdige „Damen“ mit den Namen FELICITAS und GISELA geben sich die Ehre und trüben unseren Himmel mit Wolken und leichtem Regen ein.

Hier das Wetter im Detail:

Heute Vormittag ziehen vor allem über den Norden und die Mitte dichte Wolken hinweg, aus denen hin und wieder etwas Regen oder Nieselregen fällt. Die Süddeutschen haben da noch Glück, hier scheint noch die Sonne.

Am Nachmittag „verpufft“ der Regen ein wenig, sprich ein fieselt nur noch etwas. Auch die Wolkendecke bekommt wieder Lücken. Dazu weht ziemlich lebhafter Wind, an den Küsten sind auch Sturmböen möglich.

Ein Glück, dass der Wettergott milde gestimmt ist, so bleiben uns die zweistelligen Temperaturen erhalten. Am Oberrhein sind sogar 19 Grad drin. Etwas kühler bleibt es im Küstenbereich mit Werten um 10 Grad.

Nun das Wetter zum offiziellen Frühlingsbeginn am Samstag: Mies! Im Norden Regen und stürmisch, nur im Südosten noch etwas Sonne. Die Temperaturen gehen ab Montag insgesamt ein wenig zurück. Dazu wechseln sich Sonne und regnerische Phasen ab. Ab Wochenmitte kann es nachts im Süden auch wieder leichten Frost geben.

 

Hier ist noch mehr Lesestoff:

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Sturmtief XYNTHIA kostet Versicherer eine halbe Milliarde Euro

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