16. Mai 2012

Nur noch 30 Alpenpässe geschlossen

 

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In Südtirol ist auf einigen hochgelegenen Passstraßen wieder Winterausrüstung erforderlich. (Bild: Shutterstock)

 

Im alpenländischen Hochgebirge sind mit dem Croix-de-Fer in Frankreich und dem Forcola di Livigno an der italienisch-französischen Grenze zwei weitere Pässe für den Verkehr freigegeben worden. Damit sind von den insgesamt rund 200 meist befahrenen Alpenpässen jetzt nur noch 30 mit einer Wintersperre versehen, teilte der ACE Auto Club Europa mit, das sind zwei weniger als in der Vorwoche (32). Eine späte Winterepisode hält der Club für nicht ausgeschlossen: Demnach kann es Mitte der Woche in den Hochlagen gebietsweise noch einmal schneien, wodurch der Verkehr beeinträchtigt werden kann, warnt der ACE.

Weitere Pass-Öffnungen erwartet

Gleichwohl wird in der Schweiz die Öffnung des St. Gotthardpass am 23.05.2012 pünktlich zum Beginn der Pfingstferien erwartet.

In Österreich wird die Öffnung des Staller Sattels zum 17.05.2012 geplant, was bei gutem Wetter insbesondere die Motorradfahrer zum Vatertagsausflug nutzen können.

(Veränderung zur letzten Veröffentlichung vom 08. Mai 2012)

Wieder befahrbar und offen sind:

F: Croix-de-Fer
I/CH: Forcola di Livigno
I: Grödnerjoch: Die Tagessperre wurde aufgehoben, jetzt durchgehend befahrbar.
I: Würzjoch: Die Nachtsperre wurde aufgehoben, jetzt durchgehend befahrbar.

Länder-Legende: D=Deutschland, F=Frankreich, I=Italien, A=Österreich, CH=Schweiz, SLO=Slowenien

Frühlingstemperaturen im Alpenraum – nachts Glättegefahr

Eine nochmalige Ahnung von Winter wird Mitte der Woche im Alpenraum und in den Hochlagen der Mittelgebirge zu erleben sein. Dort ist dann kurzfristig mit Schneefällen zu rechnen, was die Verkehrssituation auf höher gelegenen Straßen beeinflussen kann. Zum Ende der Woche und am Wochenende wird es wieder wärmer und auch in den Hochlagen beruhigt sich das Wetter. ACE-Experten gehen von da an wieder von einer weitgehend Schnee- und eisfreien Straßenlage in den Mittelgebirgen und im Alpenraum aus.

Den ACE-Einschätzungen zufolge, ist im Hochalpinen Alpenraum nach den zu erwartenden Schneefällen Mitte der Woche Winterausrüstung erforderlich.

Alpenpass – Vorschau

In Südtirol ist auf einigen hochgelegenen Passstraßen wieder Winterausrüstung erforderlich.

 

 

14. Mai 2012

Ein Überhangmandat für die Eisheiligen!

 

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Wetterlage in 10 Tagen nach Ansicht des GFS, …
 

Lang habe ich nun an der Überschrift rumgedoktort. In einer relativ kurzen Überschrift die kommende Entwicklung zu erfassen, ist grad nicht so einfach. Wettermäßig steht uns eine ganz schön „interessante Zeit“ bevor, um es positiv zu formulieren. Zum einen gibt es einen zweiten Schlag der Eisheiligen mit Frostgefahr und Schnee in den Bergen. Zum anderen erwartet uns nach einer freundlicheren Witterungsphase ab Christi Himmelfahrt eine ganz schön knifflige Wetterlage, die Unwetterpotential in sich trägt. Und mit Unwetterpotential meine ich nicht medial künstlich hoch gepuschte Standardgewitter aus dem Sommerhalbjahr wie am vergangenen Freitag, sondern die Möglichkeit von ergiebigen Regenfällen, die einerseits durch lokalen Starkregen für Überschwemmungen sorgen können und andererseits bei einer entsprechenden Hoch-Tief-Konstellation durchaus für Hochwasser gut wären.

Neben der Regen-Frage werden die möglichen Temperaturen mittel- und langfristig ebenfalls ein großer Unsicherheitsfaktor sein. Denn je nach Lage des Tiefs befinden wir uns im Einflussbereich von sehr warmen Luftmassen aus Osten oder aber kühlen Luftmassen aus Westen. Diese treffen sich voraussichtlich genau über Mitteleuropa und sorgen für eine große Bandbreite an Möglichkeiten:

Das zweite Eisheiligen-Tief VERA wird nach Ansicht des GFS gesplittet. Ein Teil zieht sich nach Südosteuropa zurück und schwächt sich stark ab. Der andere Teil der feucht-kalten Luft nimmt Kurs auf Westeuropa und nistet sich hier ein. Dieses Tief sorgt binnen Wochenfrist vor den Toren der Iberischen Halbinsel für kühle Temperaturen, Regen und Gewitter. Der Einfluss dieser Regenschraube reicht in Form von Schauern und Gewittern bis in den westlichen Alpenraum sowie bis in die Südwesthälfte Deutschlands. Die Küstengebiete, der Nordosten und weite Teile Österreichs blieben demnach außen vor.

Parallel dazu baut sich eine große Hochdruck-Wurst vom Atlantik über Schottland und Skandinavien über das Baltikum bis Russland auf.

 

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70 Jahre altes Flugzeugwrack gefunden

 

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Ein Flugzeug dieses Typs Kittyhawk P-40 wurde in der Wüste gefunden. (Bild: Lukich / Shutterstock.com)
 

Das trockene Wüstenklima der Sahara hat über 70 Jahre ein verschollenes Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg konserviert – und das erstaunlich gut. Nun ist es gefunden worden.

Es handelt sich um ein britisches Jagdflugzeug vom Typ Kittyhawk P-40. Es musst 1942 in Ägypten notlanden, weil dem Piloten der Sprit ausgegangen war. Doch der Pilot sowie die Maschine waren seitdem verschollen. Vermutlich ist der Mann auf der Suche nach Hilfe verdurstet.

Nun hat man Hoffnung, dass man vielleicht auch noch die Leiche des Piloten findet, ebenfalls gut konserviert durch das Wüstenklima.

 
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