21. November 2009

Neues Sturmtief kündigt sich an

 

wetter_com_weiher

Ein Weiher bei Schönbuch im Herbst. Für die Galerie bitte auf das Bild klicken! (Bild: wetter.com)

 

Mit dem ruhigen Herbstwetter ist es erst einmal vorbei. Am Sonntag erreicht uns von Westen her ein Sturmtief. Besonders an der Küste und auf den Kammlagen der Mittelgebirge muss mit orkanartigen Böen gerechnet werden. Der Wochenanfang wird dann regnerisch, dafür aber recht mild.

 

Das Wetter im Detail:

In der Nacht zu Sonntag ist es Südosten anfangs noch klar, später bilden sich gebietsweise Nebelfelder. In der Nordwesthälfte verdichten sich dagegen die Wolken und in der zweiten Nachthälfte kommt Regen auf. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 11 Grad im Nordwesten und nahe 0 Grad am Alpenrand. Der Wind weht schwach, im Nordwesten und auf den Bergen mäßig bis frisch, an der Nordsee stark böig aus Süd bis Südwest.

Wollen Sie eine Radarprognose und zahlreiche Zusatzfeatures werbefrei? Dann werden Sie Wetterprofi!

Am Sonntag zieht ein Regengebiet ostwärts über Deutschland hinweg. Vormittags ist es im Osten noch trocken, im Westen lockert die Wolkendecke am Nachmittag wieder auf. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 10 Grad im Südosten sowie 15 Grad im Westen und Südwesten. Der Südwestwind weht im Norden frisch, an der Küste und auf den Bergen zunehmend stark mit stürmischen Böen.

In der Nacht zu Montag kommen von Westen her erneut Regen und Schauer auf. Die Luft kühlt auf acht bis vier Grad ab. Der Südwestwind lebt noch etwas auf und weht an der Küste zunehmend stürmisch mit zum Teil schweren Sturmböen.

Am Montag fällt bei meist stark bewölkten Himmel zeitweise Regen. An der Nordseeküste sind vereinzelt sogar Gewitter möglich. Das Thermometer zeigt maximal 8 bis 13 Grad und der Wind weht mäßig bis frisch, im Norden stark mit möglichen Sturmböen aus Südwest. An der Nordsee und im höheren Bergland sind schwere Sturmböen und orkanartige Böen möglich.

Am Dienstag erwarten wir an der Küste und im höheren Bergland schwere Sturmböen und orkanartige Böen aus Südwest. Im übrigen Bundesgebiet ist es bei Höchstwerten zwischen 8 und 13 Grad regnerisch, aber nicht ganz so windig.

 

Unsere Artikel im Überblick:

Greenpeace fordert unabhängige Netzagentur auf dem Strommarkt

Langfristig die Milde geht und dennoch kein Winterwind weht…

Neu: wetter.com jetzt auch auf Spanisch

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Norweger an mutiertem Schweinegrippe-Virus gestorben

 

infektionsgefahr

Reagenzglas vor Warnschild für konkrete biologische Gefahrenpunkte! (Bild: ddp)

 

Eine mutierte Form des Erregers der sogenannten Schweinegrippe hat in Norwegen zwei Todesopfer gefordert. Ein weiterer Patient sei durch das veränderte H1N1-Virus schwer erkrankt, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Ähnliche Mutationen des Erregers seien allerdings bereits punktuell seit April in Brasilien, China, Japan, Mexiko, der Ukraine und den USA festgestellt worden. Zudem reagiere das veränderte Virus auf herkömmliche Medikamente. Experten hatten in den vergangenen Monaten davor gewarnt, dass sich der bislang meist milde Verlauf der Krankheit in Deutschland durch Mutationen verschlimmern könnte.

 

Nach Angaben der WHO wurden Grippeerreger mit derselben Mutation sowohl bei Todesfällen als auch bei milderen Krankheitsverläufen festgestellt. Bei zahlreichen durch die Neue Grippe gestorbenen Menschen habe das Virus keine Mutation aufgewiesen. Zudem scheine sich die Mutation nicht auszubreiten, teilte die WHO mit. Nach heutigem Kenntnisstand gebe es keine Hinweise, dass die veränderten Viren einen ungewöhnlichen Anstieg der Zahl der H1N1-Infektionen oder der dadurch verursachten Todesfälle zur Folge haben werden. Brauchen Sie noch weitere Infos? Dann klicken Sie hier.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 1.8/5 (5 Votes)
Loading ... Loading ...

Familienzuwachs beim Amur-Leopard

 

amur_leopard_wiki

Amurleopard. Für mehr Infos bitte klicken! (Bild: wiki)

 

Von der seltensten Großkatze der Welt gibt es jetzt zwei Exemplare mehr

 

Mit rund 35 Individuen in der Wildnis gilt der Amur-Leopard als die seltenste Großkatze der Erde. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die den WWF jetzt aus seinem Schutzprojekt im russischen Fernen Osten erreichten: Ranger sichteten ein Leopardenweibchen mit drei Jungtieren im Schlepptau. Einer Schutzpatrouille, die die seltenen Amur-Leoparden vor Wilderern schützen soll, gelangen sogar spektakuläre Aufnahmen der scheuen Tiere. Die Fotos zeigen die junge Leoparden-Familie beim gemeinsamen Abendmahl in einem Steinbruch in der Region um Sukhanovka. Zu den Hauptbeutetieren der Amurleoparden zählen Rehwild, Sika-Hirsche, Hasen und Marderhunde.

„Solche Aufnahmen stimmen uns optimistisch, dass die Schutzmaßnahmen in der Amur-Region greifen und wir das Aussterben dieser majestätischen Tiere doch noch verhindern können“, sagt Frank Mörschel, Projektkoordinator beim WWF Deutschland für die Amur-Region. Zu den Hauptbedrohungen des Amur-Leoparden zählen Lebensraumverslust, Beutetiermangel und Wilderei aufgrund seines schönen gefleckten Fells.

Außerhalb der Paarungszeit ist der Amur-Leopard, wie auch alle anderen Leopardenunterarten, ein Einzelgänger. In der Regel gebären die Weibchen ein bis sechs Junge, die drei Monate lang gesäugt werden und bei ihrer Mutter bleiben, bis sie etwa zwei Jahre alt sind. Mit ungefähr drei Jahren sind die Jungtiere dann selbst geschlechtsreif.

 

Hintergrund

Der für die nördlichste aller Leopardenarten namensgebende Amur-Fluss ist ein über 2800 Kilometer langer Strom im Grenzgebiet zwischen China und Russland. In Zusammenarbeit mit führenden nationalen und internationalen Organisationen hat der WWF einen Schutzplan für die ursprünglich in der gesamten Region heimischen Amur-Leoparden erarbeitet. Langfristiges Ziel ist die Vergrößerung und Erhaltung einer genetisch überlebensfähigen Population von wenigstens 50 Tieren in der russischen Provinz Primorje sowie die Etablierung neuer Gründerpopulationen im früheren Verbreitungsgebiet der Großkatze. Der WWF unterstützt daher Antiwildererprogramme, treibt die Etablierung von Schutzgebieten voran und erhöht das öffentliche Bewusstsein für den Amur-Leopardenschutz.

 

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5/5 (1 Votes)
Loading ... Loading ...
« Vorherige Einträge   
Wetter Schnellsuche
Anzeige