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Minus 11 Grad auf dem Brocken, doch das war noch relativ “warm” (Bild: ddp)
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Die Nacht zum 6. Januar war besonders in der Mitte und im Osten Deutschlands mit eisigen Temperaturen unter minus 20 Grad die kälteste Winternacht seit Anfang Januar 1997. Damals wurden in den frühen Morgenstunden des 2. Januar zum Beispiel in Gardelegen -26,4 Grad gemessen, in Braunschweig waren es noch -21,5 Grad. In der letzten Nacht war die Station des Deutschen Wetterdienstes in Garsebach bei Meißen (Sachsen) der „Spitzenreiter” unter den Tiefkühlwerten mit -24,8 Grad. In Holzdorf (Landkreis Wittenberg) waren es - 24 Grad. Der Rekord aus dem Jahre 1956 mit - 24,6 Grad wurde an dieser Station knapp verfehlt.
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Die eisige Luft hält sich besonders in jenen Regionen Deutschlands, wo es über frischem Pulverschnee unter sternenklarem Himmel die ganze Nacht auskühlen kann.
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Tiefsttemperaturen unter minus 20 Grad kommen zwar vom Bergland und einigen exponierten Tälern abgesehen in unseren Breitengraden nicht sehr häufig vor, doch braucht man in den Archiven der Wetterdaten auch nicht sehr lange zurückblicken, um noch mehr klirrende Kälte zu finden. So sank das Thermometer in Leipzig am 14. Januar 1987 bis auf -27,6 Grad und in Kempten (Allgäu) am 8. Januar 1985 sogar auf sibirische -29,8 Grad. |