04. Juli 2009

Das kann ins Auge gehen

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Die Sonne mögen wir schon recht gern, aber bitte maßvoll für die Augen
(Bild: ddp)

 

Die Sonne lieben wir alle, aber wie im richtigen Leben kann es auch mal zu viel sein der Liebe.
Die Sonne verbrennt nicht nur die Haut, sondern auch die Augen, egal, wo Sie sich auf der Welt befinden.

Mit der Zeit lernt der Mensch aber dazu. So schauten bei der Sonnenfinsternis von 1912 viele Leute zu lange auf das einmalige Naturspektakel, ohne Schutz natürlich. Die Folge: Allein in Deutschland mussten 3000 Menschen an den Augen behandelt werden. Bei der Sonnenfinsternis 1999 waren die Leute dann zwar schon deutlich vorsichtiger, doch immer noch mussten viele zum Augenarzt.

Eigentlich kneift man instinktiv die Augenlider zusammen, wenn es hell wird, die Pupillen verengen sich. Bei einer Sonnenfinsternis jedoch werden diese Mechanismen schon mal ignoriert, die Neugierde siegt dann und man reißt die Augen extra auf.

Immer mehr Stress für die Augen

Scheint die Sonne etwa länger als vor Tausend Jahren? Das nicht, aber wir werden immer älter und wir reisen gern in sonnige Gebiete in den Urlaub, vor allem im Winter. Während es immer besser Cremes zum UV-Schutz für die haut gibt, ist etwas Äquivalentes für die Augen nicht wirklich auf dem Markt. Sicher, es gibt UV-filternde Sonnenbrillen. Aber entweder mag man keine Brille tragen (sei es aus Eitelkeit oder weil es ein Fremdkörper ist), oder der Preis entscheidet.

 

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Was geschah am 4. Juli?

 

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Prächtiges Feuerwerk in New York zum Independence Day. (Bild: ddp)

 

- 1054 entdeckte ein chinesischer Hofastronom im Sternbild Stier einen neuen Stern. Später wird sich dieser als Supernova herausstellen, die den Krebsnebel entstehen lässt.

- 1776 trat in den Vereinigten Staaten von Amerika die Unabhängigkeitserklärung in Kraft. Darin machten die 13 britischen Kolonien in Nordamerika ihre Loslösung von Großbritannien und ihr Recht bekannt, einen souveränen Staatenbund zu bilden. Verfasst von Thomas Jefferson gilt der Text seitdem als Gründungsurkunde der USA. Jedes Jahr am 4.Juli feiern die Amerikaner ihren „Independence Day“.

- 1790 wurde George Everest geboren. Der britische Ingenieur und Geograf war zunächst Assistent, später Leiter der trigonometrischen Vermessung Indiens. Ihm zu Ehren wurde der höchste Berg des Himalayas (und gleichzeitig auch der Erde) „Mount Everest” genannt.

- 1804 wurde Nathaniel Hawthorne geboren. Er gilt als der Begründer des amerikanischen psychologischen Romans. Sein Werk „Der scharlachrote Buchstabe” von 1850 fand Eingang in die Weltliteratur.

- 1954 gewann die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit 3:2 gegen Ungarn und sicherte sich damit den WM-Titel. Turnierfavorit Ungarn ging zunächst mit 2 Toren in Führung, Deutschland konnte durch Tore von Max Morlock und Helmut Rahn das Blatt aber noch wenden. Deshalb wird das Spiel auch heute noch als Wunder von Bern bezeichnet.

- 1991 gab es in der chinesischen Provinz Wuxi nach tagelangen Regenfällen die schlimmsten Überschwemmungen seit 100 Jahren

- 1996 fielen in der indischen Provinz Rajasthan während eines Monsunregens in zwei Tagen die Regenmengen eines ganzen Jahres. Weite Landstriche waren überflutet.

- 1998 wurden auf Sizilien Rekordtemperaturen bis zu 48 Grad gemessen. Sie lagen nur noch knapp unter den höchsten jemals in Europa gemessenen 50 Grad im spanischen Sevilla.

- 2004 wurde die griechische Nationalmannschaft durch ein 1:0 Sieg gegen Gastgeber Portugal Fußball-Europameister. Der Trainer der Griechen war der deutsche Otto Rehagel. Er wurde aufgrund seines Erfolgs von der Presse „Rehakles” und wurde sogar als Ehrenbürger Athens ernannt.

 
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Weiterhin schwül und gewittrig

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Ein Radfahrer fährt durch eine überflutete Unterführung (Bild: ddp)

 

Wo kein Wind geht, kann auch nichts passieren. So ist es derzeit bei uns. Die schwüle Luft bleibt, wo sie ist, die Luftdruckgegensätze über Deutschland reichen einfach nicht aus.

Heute sieht es im Westen recht schön aus, hier legen die Unwetter eine Pause aus. Dafür ist der Osten “dran”, hier kommt im Laufe des Tages eine sogenannte “Gewitterstörung” auf. Auch im Süden wird es wieder rumpeln.

Hier geht es zu den aktuellen Wetterwarnungen!

Die Temperaturmaxima liegen bei teils noch großer Schwüle zwischen 24 und 29 Grad. 

In der Nacht zu Sonntag gibt es vor allem in der Osthälfte einzelne Schauer und Gewitter, im Westen bleibt es meist trocken und klar. Bis zum frühen Morgen sinkt die Temperatur auf 20 bis 14 Grad.

Am Sonntag entwickeln sich vor allem im Osten und Süden, später auch im Westen zum Teil kräftige Gewitter, die lokal begrenzt mit Hagel, Starkregen und Sturmböen einhergehen. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 Grad im Nordwesten und bis 28 Grad im Süden und Osten. Dabei herrscht in den Niederungen vielerorts noch eine hohe Wärmebelastung.

Am Montag gibt es bei wechselnder Bewölkung vor allem im Norden einzelne schauerartige Regenfälle. esonders in Alpennähe sind anfangs noch kräftige Gewitter möglich. Die Temperaturen steigen auf 21 Grad im Norden und bis 25 Grad im Süden. 

 

Auf dem Weg zu Ihrem Lieblingsstrand? Ist der Badesee sauber?

Was bringt uns eigentlich der Hochsommer, und wie vermeiden Sie Staus auf der Urlaubsreise?

Volle Haarpracht m it 80! Ist echt möglich…

Wann gewittert es bei Ihnen? Hier erfahren Sie es. Wetter im 3-Stunden-Takt jetzt auf wetter.com.

 

 
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